Familiengottesdienst Laetare

Rhythmus – Atem – Licht

Familiengottesdienst am vierten Fastensonntag

Viel zu sehen und vor allem zu hören gab es beim Familiengottesdienst zu Laetare, dem vierten Fastensonntag. Zum Einzug spielte der Kinderchor ein Lied aus Ghana mit e-Piano und Trommeln. 

 

Das Evangelium nach Johannes 9,1-41 handelte von der Heilung eines Blindgeborenen. Ohne Augenlicht hören Blinde oft viel aufmerksamer. So versuchten wir mit geschlossenen Augen verschiedene vorgespielte Geräusche aufzunehmen und zu erkennen, wie zum Beispiel das Fallen einer Nadel, den Herzschlag, Vogelgezwitscher, Regen. Gehörlose können sich in der Gebärdensprache unterhalten. So wurden auch verschiedene Grüße sowie einfache Texte mit den Gesten dieser Sprache gezeigt.

 

Fünf Sinne hat Gott uns geschenkt, und wenn alle gesund sind, dürfen wir dankbar sein. Wer aber mit weniger Sinnen auskommen muss, der lernt eine ganz andere Achtsamkeit. Die Fastenzeit kann uns helfen, unsere Sinne zu schärfen, unseren Kompass neu auf Jesus hin auszurichten und unseren eigenen Rhythmus im Leben und in unserer Beziehung zu Gott zu finden, bis wir wie der Blinde sagen „Ich glaube Herr!“.

 

Fürbitten:

  • Lass uns gegenseitig zum Licht werden, dass wir füreinander Lichtblick werden.
  • Öffne unsere Ohren für die leisen Töne deiner Liebe.
  •  Öffne unsere Augen für seine Wunder in unserem Alltag.
  •  Öffne dein Reich für unsere Verstorbenen und lass sie dein Licht sehen.

Großes Lob für die interessante Aufbereitung des Themas gab es am Ende des Gottesdienstes für das Familiengottesdienstteam. Eine besondere Freude bereite der Kinderchor bei der musikalischen Gestaltung der Feier. Es ist schön wie die jungen Talente an den Instrumenten spielen. Von den vielen kleinen Besuchern in den ersten Reihen gab schon während der Vorführung einige Rufe des Erstaunens wie Oh’s und Ah’s zu hören.