Gemeindefahrt 2013

Moselreise

 

Mit „Salvator-Tours“ auf Reisen

 

Vier Mal hintereinander besuchten wir die Neuen Bundesländer, dieses Jahr führte uns der Weg an die Mosel.

Wohl gelaunt bestiegen wir am 6. Mai unseren Bus und fuhren bei gutem Wetter über die Autobahn bis Bingen, nicht ohne vorher noch eine Gesundheitspause an der Raststätte Wonnegau mit den obligatorischen Peitschenstecken und frischen Brötchen einzulegen. Dort erwartete uns auch eine Überraschung: Zum 5ten Mal sind wir mit Omnibus Schuster aus Durlangen unterwegs, Grund genug für Herrn Schuster, uns ein Glas Sekt zu spendieren. Ab Bingen ging’s am Rhein entlang und wir entboten dem Tal viele Ahs und Ohs. Auch die Loreley wurde gewürdigt. An Koblenz vorbei war unser erster Halt Andernach, wo wir uns die Füße in der Altstadt und am Rheinufer vertreten konnten. Weiter ging es nach Maria Laach, wo wir der Kirche einen kurzen Besuch abstatteten und Maria mit einem „Salve regina“ ehrten.

Am späten Nachmittag erreichten wir unser Ziel und nahmen Quartier im „Hotel Moselpark“ oberhalb von Bernkastel-Kues. Nachdem alle ihre Zimmer gefunden und sich gestylt hatten, stürmten wir das warme Buffet und beschlossen den ereignisreichen Tag mit einem gemeinsamen Abendessen.


Am nächsten Morgen kämpften wir uns durch Starkregen und Gewitter durchs Moseltal bis nach Trier, wo uns unsere Stadtführer zur obligatorischen Stadtrundfahrt erwarteten. Wetter- und putzfrauenbedingt (die Paulinkirche war wegen Putzens geschlossen) kürzten wir das Programm etwas und erwiesen vielen alten römischen Steinen vom Bus aus die Ehre, bevor wir in die Basilika, einem römischen Palastbau, eintauchten. Beeindruckt von den Ausmaßen und der Geschichte dieses Bauwerks liefen wir flugs durch knöcheltiefe Pfützen über den Marktplatz zum Dom, wo uns Domorganist Josef Still erwartete und uns ein Orgelkonzert vom Feinsten bot. Danach blieb noch Zeit für eine Domführung. Und jetzt ging endlich die Sonne auf und jeder konnte tun und lassen, was er wollte. Wir trafen uns wieder bei den 500 roten Karl-Marx-Zwergen, die zu dessen 195. Geburtstag an der Porta Nigra aufgestellt waren. Durchs Moseltal ging es bei Sonnenschein zurück nach Bernkastel, wo uns von zwei netten Damen eine Führung durch die historische Altstadt zuteil wurde. Einige Teilnehmer hielten dabei schon Ausschau nach Lokalitäten, denn anschließend war Ausschwärmen angesagt, das zur Labsal für Leib und Seele genutzt wurde. Den späteren Abend benutzte noch ein harter Kern für einen Absacker im Hotel.


Am nächsten Tag war uns auf der Fahrt nach Luxemburg der Wettergott noch hold. Nach einer Stadtrundfahrt, bei der uns besonders der neu entstandene Stadtteil Kirchberg beeindruckte, an dem sämtliche europäischen Institutionen und alle große Banken ihren Sitz haben und man förmlich spürt, wo Geld und Macht sitzen, ging es zurück in die Altstadt, wo uns unser Führer Andrea die geschichtsträchtigen und beschaulichen Orte zeigte. Zum Schluss ging es am Großherzoglichen Palais vorbei zum Marktplatz, wo wir uns trennten. Einige nutzten die Zeit für körperliche Stärkung, einige für geistige, indem sie noch die Kathedrale, die „Notre Dame von Luxemburg“, also die Frauenkirche besuchten.

Bei einsetzendem Regen verließen wir die schöne Stadt, mussten den vorgesehenen Besuch in Echternach wegen Regens bleiben lassen, steuerten Trier an und verschafften uns vom Petrisberg aus nochmals einen Überblick über Trier und Umgebung.

Ein abendlicher, kurzfristig angesetzter kulinarischer Ausflug zum ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Machern, einer urigen Klosterbrauerei rundete den dritten Tag ab. Die, die nicht dabei waren, ärgern sich noch heute!


Eine Fahrt über die Höhen des Hunsrücks führte uns am folgenden Tag nach Idar-Oberstein ins Edelsteinmuseum. Hier präsentiert sich die ganze Welt der Edelsteine. Interessanter, attraktiver und umfassender begegnet man ihr wohl nirgends sonst auf der Welt. Beeindruckt von der Einzigartigkeit, der Vielfalt und Qualität der Exponate führte uns der Weg weiter in die Altstadt von Idar-Oberstein, wo die meisten die Zeit für eine kleine Stärkung in Form von Kaffee oder Pizza nutzten.

Ein weiterer Höhepunkt war dann der Besuch der Historischen Weiherschleife. Sie ist die letzte mit Wasserrad angetriebene Achatschleifmühle am Idarbach. An einem großen Sandstein- Schleifrad demonstrierte uns ein fachkundiger Führer die Verarbeitungsweisen früherer Jahre, denn einen großen Teil ihrer mühevollen Arbeit mussten die Schleifer unter großem Lärm und stickiger, staubiger Luft auf dem Bauch liegend -auf so genannten Schleifenkippstühlen- verrichten. Eine moderne und informative Multimediaschau rundete die Besichtigung ab.

Am frühen Nachmittag fuhren wir weiter an die Mosel nach Traben-Trarbach. Dort hielten wir in der Pfarrkirche „St.Nikolaus“ eine kurze Andacht zu Christi Himmelfahrt. Nach Gebet und Gesang und einem Marienlob ging es ans Moselufer, wo wir unser Schiff er-warteten, das uns in einer zweistündigen Fahrt bei gutem Wetter nach Bernkastel-Kues zurückbrachte. Noch einmal hatten wir Gelegenheit, das Moseltal mit seinen Rebhängen in Ruhe anzuschauen. Den letzten Abend verbrachten wir bei einem gemeinsamen Abendessen, direkt an der Mosel, in der „Alten Kanzlei“.


Auch am Heimreisetag spielte das Wetter mit. Über die Autobahn ging es flugs nach Koblenz. Zuerst besuchten wir natürlich ein Muss: das Deutsche Eck. Nach gebührender Würdigung unseres Kaisers Wilhelm I. teilten wir uns auf. Eine Gruppe verlustierte sich in den Rheinanlagen, eine zweite Gruppe schwebte mit der Seilbahn über den Rhein, eroberte den Ehrenbreitstein und genoss die spektakuläre Aussicht auf Rhein und Mosel. Die meisten trafen sich wieder beim Mittagessen in einem der zahlreichen Lokale an den Rheinanlagen. Zur Abrundung unseres Ausflugs nach Koblenz schloss sich eine ein-stündige Schifffahrt auf Vater Rhein und Mutter Mosel an. Noch einmal konnten wir das Deutsche Eck vom Wasser aus betrachten, von wo es gar nicht mehr so martialisch aus-sah.


Um 16.30 nahmen wir Abschied von Koblenz und fuhren über die Autobahn -ohne Stress und Stau- gemütlich heimwärts. Eine kurze Rast legten wir in Sinsheim ein. Danach warme Dankesworte hin und her. Besonderer Dank galt unserem Busfahrer Alex, den wir nun schon zum fünften Mal genießen durften. Mit seinen Fahrkünsten und Gottes Hilfe erreichten wir nach einer Punktlandung vollzählig und gesund wieder unseren Ausgangspunkt, die Salvator- Kirche.

Nach der Stimmung und der guten Laune der vergangenen Tage zu urteilen, sieht es so aus, als ob es 2014 -so Gott will- wieder eine Gemeindefahrt geben wird. Der Herr Reiseleiter und sein Kofferträger werden es sich überlegen.


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Konstantinsbasilika

Moselfahrt

Luxembourg

Spitzhäuschen

Porta Nigra Trier

Salvator Tours 2013 an die Mosel

 

 

Mit „Salvator-Tours“ an die Mosel, nach Trier und Luxemburg


Nach unseren Fahrten in die neuen Bundesländer machen wir uns dieses Jahr gen Westen auf.


Vom 6. bis 10. Mai 2013 geht die Reise an die Mosel. Am Montag fahren wir am Rhein entlang, zunächst nach Andernach, der zweitältesten Stadt Deutschlands, besuchen dann das Kloster Maria Laach in der Eifel und gelangen am Abend in unser Hotel in Bernkastel-Kues. Den nächsten Tag in Trier schließen wir mit einer Stadtführung in Bernkastel-Kues ab und lassen den Abend im Hotel ausklingen. Am Mittwoch erkunden wir Luxemburg, eine der Hauptstädte Europas. Unterwegs auf der Rückfahrt ins Hotel rasten wir am Nachmittag in Echternach. In Idar-Oberstein schauen wir uns am Donnerstag das Edelstein-Museum und eine Schauschleiferei an - und unterwegs immer viel Landschaft entlang der Weinberge und der sich dahin schlängelnden Mosel, die wir dann auch noch per Schiff von Traben-Trarbach aus genießen. In der „Alten Kanzlei" in Bernkastel-Kues runden wir unsere Gemeindefahrt am Abend gemütlich bei einem Gläschen Mosel-Wein ab. Den Heimweg am Freitag unterbrechen wir in Koblenz zu einer Schiffstour auf dem Rhein und in Rüdesheim für einen Dämmerschoppen.


Die Ausschreibung mit Programm, Anmeldeformular und allen Details liegt im Schriftenstand der Kirche im Giebel aus. Schriftliche Anmeldungen ab sofort und unter gleichzeitiger Überweisung der Anzahlung.

khg

 

Ausgebucht. Eine Warteliste ist eingerichtet.

 

Anmeldung

Ausschreibung1

Ausschreibung2


Anmeldung

Ausschreibung1

Auschreibung2

Bernkastel

Ehrenbreitstein

Idar-Oberstein

Luxembourg

Maria-Laach

Porta Nigra

Rheintor Andernach