Mit „Salvator-Tours“ ins Niederrheinische

Tradition der Gemeindefahrten weitergeführt


Bei strahlendem Sonnenschein startete der Bus am 22. Mai zur 8. Gemeindefahrt am frühen Montagmorgen zur Fahrt ins Niederrheinische. Unterwegs bestens mit Kaffee, Kuchen und Vesper versorgt, ging es weiter zum ersten Ziel des Tages, dem Aachener Dom, auch Hoher Dom zu Aachen, Aachener Münster oder Aachener Marienkirche genannt, ist sicherlich eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Welt. Nach der Führung durch den Dom und der Schatzkammer steuerte der Bus nach der sich anschließenden Mittagspause das Intercityhotel in Duisburg an, das für die nächsten Tage Unterkunft bot.



Am Dienstag folgte die Gruppe den Spuren der Römer und informierte sich in Xanten über deren Besiedlung am Niederrhein. Der Archäologische Park Xanten ist ein Freilichtmuseum mit auf der Grundlage originaler Fundamente rekonstruierten römischen Bauten. Gebäude und deren Einrichtungen und Gegenständen gaben einen plastischen Eindruck von der Lebensweise und Kultur der Römer. Am Nachmittag fuhr der Bus nach Wesel zur Rheinpromenade, wo bereits ein historischer Zug auf die Gruppe wartete. Gemütlich zuckelte die Dieselrangierlok mit zwei Wagen aus den 60er Jahren zum Wendepunkt Hohe Mark. Unterwegs gab es im alten Wasserwerk einen Einblick in die ehemalige Wasserversorgung der Stadt Wesel. Nach Rückkehr ins Hotel machten sich kleine Grüppchen auf, die Gastronomie Duisburgs zu erkunden und den Tag ausklingen zu lassen.

Ein Höhepunkt der Reise war sicherlich der Besuch des Mariendoms in Kevelaer, wo der Mittwoch mit einem Hochamt begann. Gottesdienst und anschließendes Orgelspiel war sehr eindrucksvoll und bewegend. Eine ausführliche und äußerst kompetente Führung machte die Gruppe mit dem Ursprung und den Stätten der Wallfahrt vertraut. Der Nachmittag, eingeleitet mit einer Stärkung in einem Straßencafé in Kempen, führte durch die historische Altstadt.

Ein Panoramaschiff ermöglichte der Gruppe am Donnerstag den Blick auf Düsseldorf vom Wasser her. Wieder an Land brachte der Bus die Gruppe nach Kaiserswerth. Direkt am Rheinufer erhebt sich die malerische Ruine der „Kaiserpfalz“ des sagenumwobenen Kaisers Friedrich Barbarossa. Im Brauhaus Webster in Duisburg traf sich die Gruppe zum Abschlussabend bei einem rheinischen Büfett und Altbier.

Nach Kofferpacken und Beladung des Busses gings am Freitag zurück Richtung Köln, wo etwas Zeit war, den Dom und die umliegende Gegend zu erkunden. Die Fahrt ging weiter nach Limburg, wo der Dom, die Burg und der Bischofssitz hoch über der Lahn thronen. Bei sommerlicher Wärme genehmigte man sich zuerst eine Erfrischung oder eine kleine Stärkung, um sich anschließend bei einer rheinisch geprägten und humorvollen Führung den Dom zeigen zu lassen. Nach einer zügigen Weiterreise erreichte die Gruppe gegen 19.00 Uhr den heimischen Giebel. Dem neuen Reiseleiter Franz Huber sei herzlich gedankt für seine tolle Vorbereitung und Begleitung der Reise. Es ist schön, dass die Tradition der Gemeindefahrten weitergeführt werden kann. Bei einem Nachtreffen im November kann ja schon mal über das Reiseziel 2018 spekuliert werden.